CDU-Rees gegen Fracking in unserem Stadtgebiet

Nach Ansicht des Stadtverbandes der CDU Rees sind die geplanten Einschränkungen der Bundesregierung beim Fracking ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist gut, dass Bundesumweltminister Altmeier und Bundeswirtschaftsminister Rösler mit dem bekanntgewordenen Verordnungsentwurf das bislang bundesweit erlaubte Fracking deutlich einschränken wollen. Fracking muss in Wasserschutzgebieten komplett verboten sein.

Gleiches gilt für die Gebiete im ländlichen Raum, in denen auch außerhalb von Trinkwasser gefördert wird, etwa bei Hausbrunnen. Auch ist es richtig, dass außerhalb dieser Gebiete eine Umweltverträglichkeitsprüfung stattfinden muss.Die derzeit bekannten und verwendeten Fracking Methoden sind abzulehnen, da eine Gefährdung des Trinkwassers und der Umwelt nicht ausgeschlossen werden könne.

Wenn Wissenschaft und Forschung nicht neue Methoden entwickeln würden, mit denen eine solche Gefährdung unzweifelhaft ausgeschlossen werden könne, müsse daher ein Fracking Verbot gelten, so die Ansicht der CDU Rees.

Bei der Umweltverträglichkeitsprüfung müssen äußerst strenge Maßstäbe angelegt werden. Es dürfen nur solche Methoden zugelassen werden, mit denen ein Einsatz wassergfährdender Stoffe komplett ausgeschlossen wird.

Für die CDU Rees sind diese Methoden bisher noch nicht erkennbar, daher lehnen wir das Fracking solange ab, bis Methoden entwickelt worden sind, die eine Gefährdung der Umwelt und des Wassers ausschließen, so der Stadtverbandsvorsitzende Andre Fenger.

 

Der Stadtverband schließt sich den Forderungen der CDU NRW an:

Wir brauchen ein deutschlandweites Verbot von Fracking mit wassergefährdenden Stoffen bei der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten.

Dieses ist auch ein Ergebnis der Risikostudien die im Auftrag des Bundesumweltministriums und der NRW Landesregierung  erstellt wurden.