Radtour der CDU – Haldern

Am vergangenen Samstag hatte die Halderner CDU zu ihrer jährlichen Radtour durch das Lindendorf eingeladen. “Bei herrlichem Wetter konnten wir uns ein Bild von umgesesetzten oder geplanten Projekten machen”, berichtet Ortsvorsteher Theo Kersting. Auf dem Programm stand natürlich eine Inaugenscheinnahme der umgesetzten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im Ortskern, insbesondere des Zebrastreifens an der Isselburger Straße. Daneben hatten die Teilnehmer der Radtour in diesem Jahr besonders weitere Querungshilfen im Blick. “Die Querungshilfe für Fußgänger am Haus Wesenkdonk an der Klosterstraße bereitet älteren Mitbürgern Probleme, weil dort die Absenkung des Bürgersteigs zu steil ist”, hat Ratsmitglied Klaus Syberg beobachtet. Weiterhin schauten sich die Teilnehmer der Radtour das Neubaugebiet am Halderner Bach an, wo bald der Straßenausbau beginnt. “Am Halderner Bach sind fast keine Baugrundstücke mehr frei, damit stellt sich für uns die Frage, wo in Haldern neue Baugebiete ausgewiesen werden können”, kommentiert Thomas Dierkes, Vorsitzender der Halderner CDU diese Entwicklung. Die Halderner CDU lehnt den Entwurf des neuen Landesentwicklungsplans der rot-grünen Landesregierung ab, nach dem in den Reeser Ortsteilen keine neuen Bau- oder Gewerbegebiete ausgewiesen werden dürfen. “Natürlich ist auch die Sanierung von Altbauten wichtig, aber ohne neue Bau- oder Gewerbegebiete käme die Entwicklung von Haldern und der anderen Ortsteile zum Stillstand,” ist sich Dierkes sicher. Die Halderner CDU wird sich auf jeden Fall für die bedarfsgerechte Ausweisung neuer Bau- und Gewerbegebiete einsetzen, um weiterhin jungen Familien die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Haus zu bauen.

Verkehrssituation Haldern

Die CDU Haldern begrüßt die Initiative der Stadt Rees, die Verkehrssicherheit im Ortszentrum Haldern zu erhöhen. Auf der jüngsten Vorstandssitzung war die Verkehrssituation auf der Bahnhof- und der Isselburger Straße erneut ein Thema, berichtet Thomas Dierkes, Vorsitzender der Halderner CDU.

Die bisherige Situation wird schon seit vielen Jahren von der CDU bemängelt und war noch im vergangenen Jahr ein Thema auf der Mitgliederversammlung der Christdemokraten. Mit Unverständnis haben wir auf die Auffassung des Landesbetriebs Straßen NRW reagiert, dass das Verkehrsaufkommen im Ortszentrum von Haldern nicht für die Einrichtung einer Tempo 30 Zone ausreicht, erklärt Ratsmitglied Klaus Syberg.

Umso erfreulicher sei jetzt, dass der Landesbetrieb auf Drängen der Stadtverwaltung seine Einschätzung überprüft und geändert hat. Um die geplanten Maßnahmen wie eine Querungshilfe am Bahnübergang zügig umsetzen zu können, plant die Stadtverwaltung, die Kosten für die Verkehrssicherungsmaßnahmen in Höhe von etwa 30.000 € in den Haushaltsentwurf für das kommenden Jahr einzuplanen.

Klaus Syberg ist sich sicher: Die CDU Haldern wird diese Investition in die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf jeden Fall unterstützen.