
Bei strahlendem Sonnenschein fand am 16. Mai die alljährliche Radtour des CDU Ortsverbandes Haffen-Mehr statt. Gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Gerwers und einigen interessierten Bürgern brachen 11 Radler zu der Info-Tour auf.
Wie bereits vorher angekündigt, ging es bei der Tour um vorhandene Mängelpunkte sowie Wünsche und Anliegen der Bürger. Vor Ort machten die Radler sich ein Bild von den kleinen und großen Problemen der Ortsteile und informierten hierzu den Bürgermeister.
Im Mittelpunkt stand hierbei die Verkehrssicherheit. Als Schutz für unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer, den Kindern, sollten die Wege zur und von der Schule besser gesichert und kenntlich gemacht werden. Bushaltestellen in Haffen und Mehr müssen durch entsprechende Fahrbahnmarkierungen besser kenntlich gemacht werden. Auch eine ausreichende Beleuchtung der Weg strecken würde die Sicherheit erhöhen.
Sollte es bei der z.Z. geänderten Streckenführung der Radwege bleiben, ist für unsere Radfahrer (Radtouristen) die Aus- und Beschilderung zu prüfen und zu verbessern. Einige Gefahrstellen können durch einfaches Umsetzen der Verkehrsschilder oder/und Fahrbahnmarkierungen entschärft werden.
Während einige zurückliegende Mängelpunkte mittlerweile behoben wurden, stehen aber noch einige Punkte bereits seit längerer Zeit in der Liste der CDU Haffen-Mehr. Diese konnten bisher von der Verwaltung nicht geklärt und abgearbeitet werden, wobei es oft an der Zuständigkeit liegt, in wessen Aufgabenfeld die Sache fällt. Dabei denkt man z.B. an Probleme bei Kreis- und Gemeindestraßen. – Bei Kreisstraßen ist der Kreis und bei Gemeindestraßen ist die Stadt in der Verantwortung.
Natürlich wurden neben Vorgenanntem weitere „brennende“ Themen aus den Dörfern behandelt und besprochen, wobei der Bürgermeister Unterstützung zugesagt hat.
Die Radtour endete auf dem Hof von Johann Venhorst. Der hatte die Radler zu einem gemütlichen Beisammensein, verbunden mit einem Imbiss, eingeladen. Zum Abschied von seiner aktiven Zeit als Politiker – wie er sagte. So klang der gelungene Nachmittag in einer geselligen Runde aus, bei der Jan so manche Geschichte und Anekdote aus seiner politischen Zeit seit 1969, aber auch als Deichgräf erzählte.