Klares nein zum Fracking

Die CDU Mitglieder aus Millingen und Empel haben sich auf ihrem letzten Mitgliederstammtisch klar gegen Fracking ausgesprochen. “Unter den jetzigen Bedingungen sind wir auch gegen die jetzt ins Gespräch gebrachte Testphase in NRW” so Ortsverbandsvorsitzender Dominik Teloh. Die Gefahren für das Trinkwasser sind einfach zu hoch.

Des Weiteren fordern die Mitglieder eine schnellere Umsetzung des durch Straßen NRW geplanten Ersatzstraßenführung von der Millinger Straße (Schützenplatz) zur Anholterstraße. “Es ist zwingend erforderlich, dass die neue Straßenführung fertig gestellt ist, bevor die Bahn mit den Arbeiten beginnt”  so Teloh. Ebenfalls waren sich alle einig, dass weiter mit allen Kräften für eine PKW Unterführung im Dorfzentrum von Millingen und Empel gekämpft werden muss.

 

Ortsvorsteher übergeben Unterschriftenlisten

Die Ortsvorsteher von Millingen (Günter Boland) und Empel (Cornelius Meyboom) haben zusammen mit unserem Bürgermeister Christoph Gerwers und den Millinger Vereinsvertretern 1.774 Unterschriften für eine PKW Unterführung im Dorfzentrum von Millingen an unsere beiden Klever Abgeordneten Frau Dr. Barbara Hendricks und Herr Ronald Poffalla übergeben.

 

Planfeststellungsverfahren zur Betuwe in Millingen und Empel

Die DB ProjektBau GmbH hat für den Planfeststellungsabschnitt 3.2 Rees (Millingen und Empel) das Planfeststellungsverfahren beantragt. In der Informationsveranstaltung der Bahn am 01.Oktober im Reeser Bürgerhaus hat die Bahn ihr Konzept für Millingen und Empel vorgestellt.
Jetzt sind wir, die Bürger, am Zug. In der Zeit vom 07.10.2013 bis einschließlich 06.11.2013 liegt im Rathaus der Stadt Rees, Raum 201 –Sitzungssaal- während der Dienststunden von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Montag bis Mittwoch von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Donnerstag von 14:00 Uhr bis 18 Uhr der Plan zur Einsichtnahme aus.
Dort kann sich jeder Bürger über das Bauvorhaben und die daraus resultierenden Einschnitte in sein Eigentum informieren. Einwendungen gegen das Bauvorhaben kann jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden ab dem Beginn der Offenlage (07.10.2013) bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis einschließlich zum 20.11.2013 bei der Bezirksregierung Düsseldorf, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf oder bei der Stadt Rees, Markt 1 in 46459 Rees schriftlich einreichen oder zur Niederschrift erklären. Entscheidend zur Fristwahrung ist der Eingang der Einwendungen bei den Behörden.
Jede Einwendung ist wichtig.
Jede Betroffenheit, die besteht, aber nicht geltend gemacht wird, führt dazu, dass die Entscheidungsträger sich nur ein lückenhaftes Bild von der Situation machen können. Je weniger von der Möglichkeit der Einwendungen Gebrauch gemacht wird, desto geringer ist die Gewähr, dass eine richtige Entscheidung getroffen werden kann.
Wie sie sicher aus der Presse bzw. auf der Veranstaltung der Bahn am 01.10.2013 erfahren haben soll nach Auffassung der Bahn der Bahnübergang Hauptstraße / Anholterstraße in Millingen sowie Reeser Str. in Empel wegfallen. Seitens der Bahn ist im Dorfzentrum von Millingen und Empel nur eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen. Gleichzeitig wird durch Straßen NRW ein Ersatzbauwerk von der Schützenwiese hinter dem Sportplatz entlang mit Anbindung der Bruchstraße bis zur Schaffeld (Höhe Vierhaus) geplant. Diese Straßenführung ist schon mal ein Schritt in die Richtige Richtung aber längst nicht ausreichend um unser dörfliches Miteinander weiterhin lebenswert zu gestalten. Aus unserer Sicht ist es zwingend erforderlich auch im Dorfzentrum von Millingen und Empel eine PKW Unterführung zu haben. In Millingen befinden sich die Kirchen, Schulen, Kindergärten und die Einzelhandelsinfrastruktur auf der einen Seite der Bahn und auf der anderen Seite der Friedhof und ein großer Teil der Wohnbebauung. Um diese dörfliche Infrastruktur weiterhin am Leben zu halten und damit unsere Dörfer nichtkomplett zerschnitten werden benötigen wir im Dorfzentrum ebenfalls eine PKW-Unterführung.
Dies erreichen wir nur, wenn möglichst alle Mitbürger hinter dieser Sache stehen und dies gegenüber der Bahn zum Ausdruck bringen. Dies kann nur über die Einwendungen in dem jetzt durchgeführten Planfeststellungsverfahren gemacht werden. Wir bitten sie daher sich einen Ruck zu geben und ein paar Zeilen zu verfassen bzw. ihre Einwendungen bei der Stadt Rees zur Niederschrift zu erklären.

Unter den untenstehenden Link finden sie eine Mustereinwendung mit Formulierungshilfen . Dabei möchten wir darauf hinweisen, dass selbst formulierte Texte die ganz persönliche Betroffenheit eines jeden besser hervorheben und dementsprechend auch zweckdienlicher sind.
Zum Wohle unser Dörfer bitten wir sie zahlreich ihre Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben und vor allem mit der Forderung einer PKW Unterführung in den Dorfzentren bis spätestens zu 20.11.2013 bei den Behörden einzureichen.

gez. Günter Boland (Ortsvorsteher Millingen)
gez. Cornelius Meyboom (Ortsvorsteher Empel)

 Muster_einwendung

CDU Rees und Emmerich gemeinsam an der Betuwe-Linie

Die beiden CDU-Stadtverbände Emmerich und Rees führten nun eine gemeinsame Fahrradtour entlang der Bahnlinie zwischen Elten und Haldern durch, um jeweils vor Ort nochmal die Problemfälle beim Ausbau der Betuwe in Augenschein nehmen zu können.

Bei einem Zwischenstopp in Millingen und bei der Zusammenkunft der beiden Gruppen in Praest erhielt auch der Landtagsabgeordnete des Nordkreises Kleve, Dr. Günther J. Bergmann, erneut Einblicke in den Stand der Dinge. So berichtete der Bürgermeister von Rees, Christoph Gerwers, etwa über aktuelle Probleme an Bahnübergängen und über den Status der Abstimmungsgespräche zwischen den Kommunen und der Deutschen Bahn.

Die beiden Stadtverbandsvorsitzenden Michael Elbers und Andre Fenger freuten sich über die rege Teilnahme trotz schlechten Wetters. Gleichzeitig nutzte Andre Fenger die Möglichkeit nochmal auf die Anliegen bezüglich einer Unterführung für Radfahrer, Fußgänger und PKW in Millingen hinzuweisen. Dort wünsche man sich auch die nördliche Umfahrung, und in Empel wäre eine Unterführung optimal. Markus Elbers sprach sich dafür aus, dass die in Berlin derzeit laufenden Planungen für einen wegfallenden Schienenbonus auch noch Anwendung auf die Betuwe finden müssten.